Martina Salzberger

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Über meine Arbeit

Pressetext zur Vernissage der Ausstellung "Leichtgewichtsklasse" (Michaela Resch) 8. April 2016
ein Projekt im Rahmen von QUIVID, dem Kunst-am-Bau-Programm der Landeshauptstadt München. (Matthias Supé) 1. Dezember 2014
Über meine Arbeit (Martina Salzberger) 3. Februar 2007
Laudatio von Dr. Barbara Hammann (Dr. Barbara Hammann) 3. November 2005
Von der Malerei kommend (Martina Salzberger) 3. Februar 2005

Von der Malerei kommend

Von der Malerei kommend, an der mich insbesondere die haptische Oberfläche interessierte, verdichten sich seit 1998 aktuelle Lebenssituationen zu Objekten aus Stoff oder Polyester. Alles manifestiert sich an der Oberfläche - die Hülle wird zum Zentralthema. In den Mittelpunkt rückt dabei oft der menschliche Körper. Das Objekt bildet gleichsam als neue äußere Schicht des Körpers diese Arbeit ab, die wie mit dem Echolot Dinge aus der Tiefe ins Sichtbare holt. Oft wird es nötig, den performativen Charakter der Objekte mittes inszenierter Fotografien zu transportieren. Die Arbeiten fokussieren den Schnittpunkt von Gesellschaft und Individuum. So ging es z.B.in den “Telefonzellenzelten” um die Frage nach Raum, die dem Einzelnen zur Verfügung steht. In den letzten Arbeiten waren mögliche Verhältnisse zu einem Gegenüber untersucht worden, “Liebhaberhandpuppen”, “Speicher”. In der gerade entstehenden Arbeit “Spar’ dein Leben” geht es um die Vereinbarkeit existentieller Grundfragen. Eingeladen zu zwei Ausstellungen, werde ich mich unter dem  Arbeitstitel “Deutscher Wald - Objekte ohne Wurzeln” weiterhin mit dem Thema von Individualität und Gruppenzugehörigkeit auseinandersetzen.